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Geschichte
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 Aus der Geschichte:

Vom Namen her ist Elsoff (Endung:affa) als einer frühesten Siedlungen im oberen Westerwald einzustufen, der lange vor seiner urkundlichen Ersterwähnung (1236) Bestand hatte. Im Niederlahngau gelegen kam der der Ort um die Jahrtausendwende zur Grafschaft Diez. Vor 1337 war Elsoff  Hauptort der gleichnamigen Zehnt, die zur Herrschaft Ellar gehörte. Die Zehnt umfaßte noch die Ortschaften Mittelhofen, Oberrod, und Westernohe sowie die heutigen Wüstungen Holzmenningen und Winnau. 1337 kam der Ort der zur Grafschaft Hadamar. In der Folge kam es zu zahlreichen Wechseln in der Landesherrschaft. ein niederes Gericht hatte in Elsoff zwischen dem 14. und 16. Jh. Bestand. Eine erste Kapelle hat hier wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert gestanden. 1532 wird Elsoff zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Schon vorher war die ursprüngliche Kapelle vergrößert worden. Dieses Kirchengebäude blieb bis 1911 erhalten. Dann erfolgte ein größerer Umbau. Schon früh ist von einer örtlichen Kirchenspielschule die Rede (1612, 1626). 1721 entstand das erste Schulhaus aus einer ehemaligen Mühle. 1825 erwirbt die Gemeinde ein Schulgebäude und baut dieses mehrmals um. 1956 wird dann am Ortsrand eine neue Schule errichtet, die seit 1994 als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wird. 1968 wird der Kindergarten seiner Bestimmung übergeben. Bekannt ist der Elsoffer Markt, der seit Jahrhunderten nach Dienstag nach Gallus am "Heispel" stattfindet. Das ausgeprägte Vereinsleben reicht zeitlich bis ins letzte Jahrhundert zurück. Die traditionelle Zentralfunktion des Ortes wird auch postgeschichtlich dokumentiert. Schon 1889 wurde hier eine Postagentur errichtet. Mit dem Neubau der Grundschule "Lasterbach" im Jahre 1995 hat die Gemeinde, zu der seit der Eingemeindung 1969 der Nachbarort Mittelhofen zählt, ihre Stellung an der oberen Lasterbach weiter gefestigt. 

 Der Stand heute: 

Pfarrverwaltung, Sportplatz Freizeitanlage "Schmidtwies", Teichanlage  Mücke, kath. Kindergarten, Grundschule "Lasterbach", Dorfgemeinschaftshaus,  Kulturprogramm, ausgeprägtes Vereinsleben, Reit- und Ferienzentrum "Hof Krempel", zahlreiche Gaststätten, Lasterbachhalle, Grillhütte "Am Heispel", Wanderwege, Traditioneller "Elsoffer Markt" (Mitte Oktober), verschiedene Gewerbebetriebe. 

  Ortsteil Mittelhofen:

Vor 1337 war Mittelhofen Teil der Zehnte Elsoff, die zur Herrschaft Ellar gehörte Die Zehnt umfaßte noch die Ortschaften Oberrod, Westernohe sowie die heutige Wüstungen Holzmemmingen und Winnau. 1337 kam der Ort zur Grafschaft Hadamar. Mittelhofen wird urkundlich erstmals 1447 im Zusammenhang mit der Errichtung einer Pfarrei in Elsoff genannt. Mit dem Nachbarort ist Mittelhofen von Beginn an eng verbunden und wurde 1969 auch dorthin eingemeindet. 1606 kamen die Lasterbachorte zur Grafschaft Hadamar, ging später an Nassau-Oranien über um dann im Herzogtum Nassau zum Amt Rennerod zu gehören. 1816 zählte der Ort 354 Einwohner. 1788 wurde direkt am Lasterbach eine Kapelle errichtet. 1848 erbaute die Gemeinde ein eigenes Schulhaus, welches 1949 an gleicher Stelle einen Nachfolgebau erhielt. Über Jahrzehnte beherbergte der Ort das Standesamt für die umliegenden Ortschaften. Von Bedeutung waren auch die beiden Mühlen. Im Bereich der Mittelhofen Gemarkung ist die Wüstung Wienau zu suchen. 

  Ortswappen:

Das Wappen zeigt in Blau einen goldenen Bischofsstab mit einem silbernen Schwert schräggekreuzt und ist zurückzuführen auf die früheren GERICHTSIGIL ZV ELSOF (vor 1625/1622/1659). Alle Siegel zeigen einen Bischof mit Stab;  zwei Siegel geben dem Bischof zusätzlich ein Schwert in die Hand. Damit werden Beziehungen zum Kirchenpatronat hergestellt.